Kommt 2017 die Hunde-Auslauffläche auf Alsen?

Hundeauslauf

Die Stadtverwaltung entwirft ein Konzept für eine Hunde-Auslauffläche auf dem ehemaligen Alsengelände. Den Auftrag dazu erteilte der Stadtentwicklungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung und setzte das Thema damit wieder auf die politische Agenda. Das Vorhaben könnte 2017 umgesetzt werden.

In der Sitzung warb Bürgermeister Andreas Koeppen für die Fläche. Es gebe aktuell offiziell keine Möglichkeit für Hundehalter, ihre rund 1500 Vierbeiner innerhalb Itzehoes ohne Leine laufen zu lassen. „Der Bedarf ist wirklich da. Mir fällt kaum ein Bürgerwunsch ein, der öfter gegenüber der Verwaltung geäußert wird“, sagte Koeppen. Auf Alsen sei das Vorhaben am einfachsten umzusetzen. Auch von der Lage her sei das Gebiet geeignet. „Der Weg von der Innenstadt und aus Wellenkamp ist kurz, und Parkmöglichkeiten gibt es auch.“

Auf Antrag von Heinz Köhnke (CDU) wurde die Verwaltung beauftragt, nun eine konkrete Planung für die Gestaltung einer entsprechenden Fläche auszuarbeiten, die dann in den Haushaltsberatungen im Herbst im Finanzausschuss behandelt werden soll. Heinz-Rüdiger George, Leiter der Umweltabteilung, wies darauf hin, dass der Auslauf nicht zu klein geplant werden dürfe, damit aus der „Hundespielwiese“ kein „Hundekampfplatz“ werde.
Die Diskussion über eine Freilauffläche läuft bereits seit Jahren. Bisher wurden angedachte Areale an der Trotzenburger Straße, in Wellenkamp und auch auf dem Alsengelände nicht realisiert, weil die Politik die Finanzmittel für Zäune und sonstige Herrichtung nicht freigab. George gab zu bedenken, dass es sich nicht unbedingt lohne, am Zaun zu sparen: „Eine teurere, aber solide Lösung ist im Laufe der Jahre oft wesentlich günstiger, weil sie länger hält und keine Reparaturkosten verursacht.“
dgt