Foto: Lars Peter Ehrich
Zum Tag der Städtebauförderung erhalten Besucher einen Einblick in die Entwicklung des Areals
Viele kommunale Projekte, die der Allgemeinheit zugutekommen, lassen sich mit „Bordmitteln“ der Städte und Gemeinden nicht finanzieren. Hier springt den Kommunen die Städtebauförderung zur Seite, konkret heißt das: Aus Fördertöpfen werden Zuschüsse gezahlt, damit Projekte realisiert werden können.
Am Freitag, 8. Mai, gibt der bundesweite Tag der Städtebauförderung den Städten und Gemeinden Gelegenheit, ihre förderungswürdigen oder bereits dank Förderung umgesetzten Projekte vorzustellen. Auch die Stadt Itzehoe ist mit dabei.
„Die Stadtverwaltung lädt gemeinsam mit dem Sanierungsträger Big Städtebau, dem Stadtmanagement sowie dem Planet Alsen dazu ein, das Alsen-Gelände zu besuchen, zu entdecken und sich über die vorgesehene Weiterentwicklung zu informieren“, teilt Stadt-Sprecher Björn Dethlefs mit. Auf dem Alsen-Gelände soll ein Kunst- und Kulturzentrum mit Veranstaltungsflächen entstehen, dazu ein „attraktiver Freiraum für alle mit diversen Nutzungsangeboten“, heißt es vonseiten der Stadt.
Geboten werden am 8. Mai Rundgänge, Informationen zur geplanten Entwicklung und zum aktuellen Stand der Planung, verbunden mit der Möglichkeit, Anmerkungen und Ideen anzubringen. Des Weiteren präsentieren Itzehoer Schulklassen die Ergebnisse ihres Graffiti-Workshops, dazu werden weitere Graffitis live gesprayt. Auch Musik sowie Foodtruck und Getränke stehen bereit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Geöffnet ist von 13 bis 17 Uhr.
Der bundesweite Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur Stärkung der Beteiligung der Bürger bei Vorhaben der Städtebauförderung.
Weitere Informationen sind unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de zu finden.
Corinna Panek, Artikel aus der SHZ vom 13.04.2026